Bergkaese.de Willkommen bei der Sennerei Untermaiselstein im Oberallgäu. Wir zeigen Ihnen, wie die Löcher in den Allgäuer Bergkäse und Emmentaler kommen
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    Geheim-Tipp Maibutter: Ein Beitrag von Antenne Bayern.

     

     

    Bayernweit die Ersten

    „Ohne Gentechnik“ im Oberallgäu:

    Sennereien erhalten Nutzungsrechte für neues Label von Bundesverbraucherministerium

    Die Sennereien in Diepolz, Gunzesried, Hüttenberg und Untermaiselstein im Bayerischen Oberallgäu dürfen ihre selbst hergestellten Erzeugnisse, also ihre Milchprodukte nun mit dem Logo „Ohne Gentechnik“ versehen. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erteilte den Sennereien dafür vor kurzem die Nutzungsrechte. Bisher verwenden deutschlandweit nur sehr wenige Betriebe das neue Logo, in Bayern sind die vier Sennereibetriebe die ersten Milchverarbeiter, die das label benutzen dürfen.

    Landrat Gebhard Kaiser beglückwünschte die Vertreter der Sennereien in einer Feierstunde im Landratsamt Oberallgäu am 14. Dezember zu diesem Erfolg und sagte weiter: „Es freut mich sehr, dass die Bemühungen der Landwirte um eine gentechnikfreie Fütterung nun auch durch ein Angebot an Milchprodukten unter dem neuen Logo deutlich sichtbar werden. So kann dem Wunsch des Verbrauchers nach natürlichen, gentechnisch unveränderten Lebensmitteln aus der Region in besonderer Weise entsprochen werden.“

    Kaiser betonte weiter, dass die Milchviehwirtschaft im Grünland- und Berggebiet auf Grund der besonders wertvollen natürlichen Futtergrundlage Garant für die Erzeugung sehr hochwertiger Milch sei. Diese müsse jedoch auch in Form attraktiver Produkte unter hoher Wertschöpfung vermarktet werden. Die Sennereien in Diepolz, Hüttenberg, Gunzesried und Untermaiselstein würden dies in vorbildlicher Weise erreichen. Durch die Nutzung der neuen Kennzeichnungsmöglichkeit könne diese ein weiterer Baustein zur Existenzsicherung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und damit zum Erhalt der attraktiven Kulturlandschaft in unserer Region sein.

    Bevor die Nutzungsrechte für das neue Logo beantragt wurden, nahmen die Sennereien den gesamten Herstellungsprozess in Abstimmung mit dem Landratsamt nochmals unter die Lupe. Dadurch sollte sicher gestellt werden, dass die gesetzlichen Vorgaben und Nachweispflichten gewährleistet sind. Der Verbraucher hat somit ein hohes Maß an Sicherheit dafür, dass die Lebensmittel zu Recht mit der Kennzeichnung „Ohne Gentechnik“ versehen sind.

    Auch die großen Milchverarbeiter in der Region sehen offenbar eine Chance durch die neue Kennzeichnungsmöglichkeit für gentechnikfreie Lebensmittel. Dies wird aus verschiedenen Anfragen beim Landratsamt Oberallgäu deutlich. So hat z. B. die Allgäuland Käsereien GmbH bereits angekündigt, unter der Produktlinie „Bergbauern“ aus dem Verarbeitungsbetrieb in Sonthofen zu Beginn des kommenden Jahres Trinkmilch „Ohne Gentechnik“ anzubieten.

    Das von Bundesministerin Ilse Aigner im August vorgestellte neue Logo schließt eine Lücke bei der Kennzeichnung im Bereich tierischer Erzeugnisse wie Milch, Fleisch und Eier. Tierische Erzeugnisse müssen nämlich nicht gekennzeichnet werden, wenn die Herkunftstiere gentechnisch veränderte Futtermittel erhalten haben. „Ohne Gentechnik“ ermöglicht nun aber die Herausstellung der gentechnikfreien Fütterung. Darüber hinaus bietet diese Kennzeichnung auch die Gewähr, dass weitere bei der Lebensmittelherstellung benötigte Zutaten – bei der Käseherstellung beispielsweise das Lab – den gesetzlichen Vorgaben einer gentechnikfreien Produktion entsprechen.

     

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